Erschienen
im
Carl-Auer Verlag
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Handlungs-
und erlebnisorientierte Ansätze stehen in der Psychotherapie derzeit
hoch im Kurs. Dies ist sicherlich auch den Anregungen zu verdanken,
die aus den kognitiven Neurowissenschaften entstanden sind.
Sie belegen, dass das Gehirn zum Lernen Erfahrungen benötigt. Für
die Psychotherapie bedeutet dies, dass sich problematische
Einstellungen durch kognitive Erkenntnisse
alleine nicht verändern lassen. Um Einstellungen, die auf
Erfahrungen basieren, zu verändern,
benötigt das Gehirn korrigierende Erfahrungen.
Der Körper, die Verkörperung und Umsetzung in Handlung und
Interaktion, bietet eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten, um
erfahrbar werden zu lassen, was intellektuell bereits verstanden
worden ist.
András Wienands gibt in diesem Buch anhand vieler Beispiele einen
prägnanten Einblick in die grundlegenden systemischen und
körperpsychotherapeutischen Konzepte und entwickelt aus diesen eine
schlüssige und sehr effektive Spielart systemischen Arbeitens.
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